Du träumst von einem erfüllten Leben: Warte nicht auf ein Wunder und hör auf dein Leben auf Pause zu stellen
Kennst du dieses Gefühl, wenn du morgens aufwachst und kurz, nur für einen kurzen Augenblick, hoffst, dass sich irgendwie alles verändert hat?
Dass der Job, bei dem sich schon beim bloßen Gedanken daran alles in dir zusammenzieht, plötzlich nicht mehr da ist. Dass die Partnerschaft wieder das Kribbeln und das Feuer hat das sie einmal hatte. Dass der Familienalltag und der dazugehörige Mental Load einfach verpufft. Die schweren Gedanken, die Non Stop in deinem Kopf ne Party feiern, einfach weg sind.
Wir träumen von dem Morgen, an dem wir frei aufwachen. Frei von Zweifeln. Frei von Ängsten. Frei von dem Gefühl, in einem Leben zu stecken das sich anfühlt wie ein Schuh, der zwar ein absolutes Fashionpiece ist, aber höllisch unbequem ist und wovon du immer Blasen bekommst.
Und so warten wir. Auf das Zeichen. Auf die richtige Zeit. Auf den Moment, der uns sagt: Jetzt. Jetzt darf es anders sein. Wir hoffen darauf daß uns jemand befreit, hoffen auf ein Wunder.
Aber das Wunder…. es kommt nicht.
Nicht weil Wunder unmöglich sind, oh nein im Gegenteil. Sondern weil wir auf etwas warten, das wir selbst sind.
Warten auf Godot.
Als Studentin habe ich meinen Mitbewohner in das Theater in Stuttgart begleitet – zu Samuel Becketts „Warten auf Godot". Ich erinnere mich bis heute an dieses Gefühl, das sich während des Stücks in mir aufbaute. Es war kaum auszuhalten. Zwei Männer, die warten. Warten. Und warten. Auf Godot.
Doch Godot kommt nie!
Immer wieder haben sie diesen Impuls das Warten abzubrechen. Aufzustehen. Zu gehen. Aber dann kommt dieser Gedanke: Was, wenn er doch noch kommt?
Ich habe dieses Stück nie vergessen, weil es mir so krass den Spiegel vorhielt.
Wie viele von uns leben in dieser Geschichte? Warten auf den richtigen Moment. Auf die Bestätigung von außen. Auf die Umstände, die sich endlich fügen. Auf Godot.
Godot wird nicht kommen. Und tief in dir weißt du das auch.
Warum wir warten?
Wenn Warten so offensichtlich nichts bringt, warum tun wir es dann?
Die Antwort ist unbequem, aber wichtig: Weil Warten sicher ist.
Solange wir warten, können wir nicht scheitern. Solange wir auf den richtigen Moment warten, brauchen wir uns nicht der Möglichkeit zu stellen, dass wir es versuchen und es trotzdem nicht klappt. Solange Godot vielleicht noch kommt, müssen wir keine Verantwortung übernehmen.
Das klingt hart. Aber es ist keine Kritik, es ist eine zutiefst menschliche Reaktion. Unser Nervensystem ist darauf ausgerichtet, uns vor Schmerz und Bedrohung zu schützen. Und Veränderung, echte Veränderung, fühlt sich für unser Gehirn wie eine Bedrohung an.
Dazu kommt noch etwas: Das Umfeld.
Dein Umfeld – und auch das ist keine böse Absicht – findet es oft bequemer dich dort zu sehen, wo du bist. Nicht weil die Menschen um dich herum dir nichts Gutes wollen. Sondern weil dein Aufbruch, dein Mut, dein Loslassen sie mit ihren eigenen unverrückbar gemachten Ängsten und Limitierungen konfrontiert.
Wenn du aufgibst , wenn du „scheiterst”, bestätigt das ihren inneren Rechthaber. Wenn du aufbrichst und es funktioniert, erschüttert das ihre Weltanschauung.
Das ist der Grund, warum es so unglaublich wichtig ist, sich Gleichgesinnte zu suchen. Menschen die dich empowern, statt dich zu bremsen. Ein Umfeld das weiß wie groß du sein kannst und dich daran erinnert, wenn du es selbst vergisst.
Das Scheitern das keines ist
Ich möchte dir noch etwas sagen, das mir sehr am Herzen liegt.
Du gehst nicht los für deine Träume weil du Angst davor hast zu scheitern.
Aber weißt du was? In Wahrheit gibt es kein Scheitern, wenn du dir selbst folgst und aus deiner Essenz heraus kreierst. Da gibt es dein richtig und falsch. Kein Versagen das wirklich eines ist. Denn dafür gibt es keinen fixen Weg, keine konkrete Schritt für Schrittanleitung. Nur du und das Leben.
Was wir als Scheitern bezeichnen, ist fast immer eines von zwei Dingen: entweder eine Korrektur des Kurses – ein Hinweis, dass es einen anderen Weg gibt als den, den wir eingeschlagen haben. Oder eine Wachstumsstufe –
In jeder Hürde die du nimmst steckt das Potenzial ein Momentum entstehen zu lassen welches dich weiter trägt und tiefer zu der Frau macht, nach der du dich sehnst.
Der Mythos vom Heilen-Müssen
Es gibt eine Haltung, die sich in der Welt der Persönlichkeitsentwicklung besonders hartnäckig hält:
Erst wenn du geheilt bist, kannst du wirklich loslegen.
Erst wenn die Inneres Kind Arbeit, die Trauma-Arbeit abgeschlossen ist. Erst wenn du alle Blockaden aufgelöst hast. Erst wenn du dich bereit fühlst. Dann wirst du das Lebe leben können wonach du dich sehnst.
Ich sage dir direkt: Diese Ebene darfst du verlassen. Du musst sie sogar verlassen, wenn du ein Leben in echter Lebendigkeit, Fülle und Flow führen möchtest.
Denn der Tag, an dem du dich heil genug fühlst, ausgebildet genug, bereit, der wird nicht kommen.
Solange du dich dem Leben im Prozess verschreibst, dem ewigen Erst-Wenn-Dann, verstreicht kostbare, unwiederbringliche Lebenszeit. Und das ist das Einzige was wirklich verloren ist, wenn wir warten.
Du bist nicht hier um fertig zu werden. Du bist hier um zu leben.
Und die gute Nachricht? Du musst nicht erst heilen um das in dein Leben zu ziehen, was du wirklich möchtest. Heilung geschieht während du für dich gehst. Während du dich bewegst. Während du lebst.
Was, wenn DU selbst das größte Wunder bist?
Achtung jetzt kommt etwas, das ich in meinen Räume immer wieder liebe zu sagen und das mir immer wieder Gänsehaut beschert.
Wir bestehen aus Sternenstaub. Ja, Tatsache. Das ist keine Metapher, das ist tatsächlich Physik, ja die Physiker nennen es nicht Sternenstaub aber das spielt keine Rolle, oder? Die Atome in deinem Körper wurden in explodierenden Sternen geformt, Milliarden von Jahren bevor du hier warst. Wie abgefahren ist das?
Wie könnten wir kein Wunder sein?
Holy Moly, du bist so viel magischer als du vielleicht denkst. Du bist Magie auf zwei Beinen und (!) du bist von Natur aus ausgestattet mit der Fähigkeit zu kreieren. Du tust es jeden einzelnen Tag. Ja, vielleicht noch oft unbewusst, oft innerhalb unsichtbarer Begrenzungen aus Prägungen heraus und Normen entsprechend. Aber du tust es. Das bedeutet auch, daß du die Fähigkeit besitzt, etwas anderes zu kreieren, einen anderen Alltag herzustellen.
Was wäre möglich, wenn du diese Fähigkeit ab sofort bewusst nutzen würdest?
Stell dir mal vor, du würdest deinen Alltag mit derselben Energie gestalten, mit derselben Sorgfalt wie du deine Urlaube planst. Mit demselben Recht auf Schönheit und Lebendigkeit.
Du setzt die Prioritäten. Du legst den Standard und die Qualität fest. Du entscheidest, welchen Vibe dein Leben hat.
Das ist Kreation. Du kannst das.
Das alles bedarf lediglich einer bewussten Wahl.
Freiheit liegt nicht im Außen
Viele Frauen glauben, dass Freiheit bedeutet: mehr Geld. Ein eigenes Business. Keine Vorgesetzte mehr. Keine finanziellen Sorgen.
Und ja, das sind alles Aspekte von Freiheit. Aber wahre Freiheit, die Freiheit, die sich anfühlt wie ein tiefer Atemzug, wie Ankommen, wie Heimkommen zu dir selbst, die findest du nicht im Außen.
Denn wahre Freiheit beginnt, wenn du aufhörst dich mit deiner Vergangenheit zu identifizieren.
Wir alle tragen Brillen. Brillen aus Prägungen, Erfahrungen, Schmerz und dem, was uns als Kind beigebracht wurde. Wir schauen durch diese Brillen auf uns, auf die Welt, auf die Möglichkeiten. Und dann sagen wir: „Das ist eben so. Das ist meine Realität."
Aber die Realität die wir sehen, ist immer die Realität durch unsere Brille.
Was wenn du die Brille absetzt? Oder besser: Was wenn du eine neue aufsetzt? Eine, die zu der Version von dir passt, in die du dich hineindehnen möchtest?
Das ist keine Selbsttäuschung. Das ist bewusstes Gestalten. Du öffnest dich dem Ozean an Möglichkeiten, der immer da war, den du bisher nur durch die alte Brille nicht sehen konntest.
Entscheidungen als Steuer deiner Veränderung.
Jetzt wird es praktisch. Denn Veränderung muß nicht laut und dramatisch sein. Sie beginnt mit einer Entscheidung. Mit einer bewussten Wahl.
Dein Leben ist das Resultat der Entscheidungen die du getroffen hast. Jede einzelne davon, egal wie groß oder klein, hat dein Lebensgefühl geprägt, also hat jede Entscheidung hat das Potenzial, dich in die Frequenz deiner Intention zu bringen.
Die entscheidende Frage ist: Aus welcher Perspektive triffst du deine Entscheidungen?
Aus der Perspektive der Frau die du gerade bist, geprägt von Vergangenheit, Angst, Begrenzung? Oder aus der Perspektive der Frau, die du in Wahrheit bist, zu der du werden möchtest.
Das ist ein riesiger Unterschied.
Wenn du anfängst, deine Entscheidungen aus dieser zweiten Perspektive zu treffen, auch kleine Entscheidungen, auch im Alltag , dann verschiebst du langsam aber sicher deinen Ausgangspunkt. Die Energie der Frau, die du sein möchtest, wird mehr und mehr zur Energie, aus der du handelst.
Du musst den Weg nicht kennen. Jedes Ja zu dir ist ein heiliger Moment. Jedes Ja ist die Geburtsstunde von Gewissheit. Mit jedem Ja hebt sich ein Schleier und ein Stück deines Weges zeigt sich klar vor dir.
Das klingt groß. Und es ist auch groß. Aber es fängt klein an.
Welche Entscheidung würde die Version von dir treffen, in die du dich hineinentwickeln möchtest? Triff heute eine davon.
Der innere Ruf
Du kennst ihn. Diesen leisen, aber hartnäckigen Ruf in dir.
Er kann sich als Unruhe zeigen, wenn du über lange Zeit einen Alltag lebst der nicht wirklich deiner ist. Als Sehnsucht, wenn du anderen dabei zuschaust wie sie leben was du eigentlich willst. Als dieses Kribbeln das aufsteigt wenn du dir erlaubst, kurz daran zu denken: Was wäre wenn?
Der innere Ruf ist kein romantisches Konzept für Menschen die es sich leisten können zu träumen. Er ist ein klares Zeichen, was dich ruft ist für dich bestimmt. Wie könnte man sich sonst erklären, daß die Eine davon träumt zurückgezogen auf einer Almhütte in den Bergen zu leben, während die andere davon träumt mitten in New York zu leben. Dein Ruf, das wonach du dich sehnst ist für dich bestimmt. Und er wird nicht leiser wenn du ihn ignorierst. Er wird lauter oder er wird zu Erschöpfung, oder auch zu Leere, weil es enorm viel Kraft kostet ein Leben aufrecht zu halten das einem nicht entspricht.
Du hörst den Ruf. Du weißt worauf du dich zubewegen möchtest. Du fühlst dieses tiefe Ja, aber gleichzeitig Und dann kommt das Wie. Das große, lähmende Wie. Wie soll das gehen? Wie kann ich das finanzieren? Wie werden die anderen reagieren? Wie mache ich das richtig?
Und schon bremst du aus.
Ich kenne das so gut. Wie oft ich mich in der Vergangenheit verheddert habe in diesem Wie. Ich habe nach Strategien gesucht, nach Schritt-für-Schritt-Anleitungen, nach Garantien. Und das Resultat? Ich war beschäftigt. Abgelenkt. Weit weg von mir selbst. Und keinen Schritt weiter.
Der erste Schritt ist die Entscheidung. Das Ja zu dir selbst. Die Bereitschaft, ohne deine gesamte Vergangenheit als Gepäck loszugehen.
Du bist bereit. Schon lange.
In Wahrheit weißt du schon längst wie du wirklich leben möchtest. Was dich weit werden lässt. Was dich in Vibration bringt. Welche Menschen und Orte und Tätigkeiten dich nähren. Was dir wirklich dient.
Du weißt es.
Vielleicht bist du gerade an dem Punkt, an dem du wahrnimmst: Hier muss noch mehr für mich möglich sein. Du hast schon vieles ausprobiert. Weitergebracht hat es dich aber nicht wirklich. Stattdessen fühlt sich das Leben an wie eine riesige Baustelle.
Das bedeutet nicht, dass du gescheitert bist. Das bedeutet, dass die alten Strategien nicht zu dir passen. Dass es einen anderen Weg gibt.
Die Sicherheit die du dir wünschst, du wirst sie im Außen nicht finden. Sie liegt in dir. In dem tiefen Vertrauen in dich selbst. In der Gewissheit, dass du über eine innere Stärke verfügst die in Wahrheit noch viel größer ist als du gerade wahrnimmst.
Du musst nicht neu oder anders werden. Du darfst einfach zurückkommen zu dir.
Re:connect.
Du bist schon.
Was jetzt?
Wenn du bis hierher gelesen hast, dann weiß ich: Der Ruf ist da. Und du hörst ihn.
Dann lade ich dich ein Godot ziehen zu lassen 😉 und folgende Frage ehrlich zu beantworten:
Was wäre, wenn ich mir ab heute selbst vertraue?
Ein Ja zu dem was du wirklich willst.
Das ist, wie es beginnt. Nicht mit einem Wunder das von außen kommt. Sondern mit der Frau die du innen bereits bist und die nur darauf wartet, dass du dich in Bewegung setzt.
Bereit, den nächsten Schritt zu gehen?
Du spürst du willst dein Leben anders aber irgendwie ist da gefühlt noch so viel innerer und äußerer Widerstand und du kommst nicht in Bewegung?
Dann hol dir unbedingt meinen kostenfreien Secret Mini Podcast “Epique - New Way of Living”, für Frauen die sich nach Erfüllung im Hier & Jetzt sehnen, während sie sich ihr Traumleben bauen. Darin teile ich Impulse, Hebel & Mindshifts to go mit denen du direkt jetzt einen Alltag kreieren kannst auf den du an deinem 104. Geburtstag mit leuchtenden Augen und einem vollem Herzen zurückblicken kannst.